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„Allen Veränderungen, selbst jenen, die wir ersehnt haben,
haftet etwas Melancholisches an; denn wir lassen einen Teil von uns selbst
zurück;
wir müssen ein Leben sterben, ehe wir ein anderes beginnen können.“
Anatole France
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Im Vordergrund der Therapie mit Kindern und Jugendlichen (3-18 Jahre)
steht die ganzheitliche Entwicklung ihrer Persönlichkeit und nicht nur
der Abbau einzelner Symptome. Durch differenzielles Vorgehen im gemeinsamen
Spiel und eine enge Zusammenarbeit mit Eltern oder Bezugspersonen versuche ich,
die Wirklichkeit des Kindes zu verstehen. Erst dann können seine Probleme
bearbeitet und (auch pädagogische) Ziele erreicht werden.
Bei Jugendlichen überwiegt das Gespräch und das Angebot kreativer Medien; die Beratung
der Eltern wird dem Alter und der Problemlage entsprechend gestaltet.
Die Behandlung erfolgt meist über ein bis zwei Jahre und ist bei vielen Beschwerden
und Verhaltensauffälligkeiten erfolgreich.
Dazu gehören aggressives Verhalten, Hyperaktivität, Lernprobleme, Kontaktstörungen, Ängste, Schlafstörungen, Depressionen,
Suizidalität, Selbstverletzungen, Essstörungen, Jugendkrisen, Schwierigkeiten bei Ablösungen vom Elternhaus, Einnässen, Einkoten, Folgen sexuellen Missbrauchs, psychosomatische Beschwerden.
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